« Mobile-First »-Indexierung
Google kündigt den schrittweisen Übergang zu einer Indexierung an, die sich beim Crawling, bei der Indexierung und beim Ranking zuerst auf die mobile Version der Seiten stützt.
Kernpunkte
- Google kündigt den schrittweisen Übergang zu einer zunächst auf der mobilen Version basierenden Indexierung an.
- Crawling, Indexierung und Ranking stützen sich auf die mobile Darstellung der Seiten.
- Jeder Inhalt, der in der mobilen Version fehlt, droht nicht mehr berücksichtigt zu werden.
- Die mobile Version wird zum Bezugspunkt der SEO.
Analyse
Die Mobile-First-Indexierung kehrt die historische Logik um: Es ist die mobile Version einer Seite und nicht die Desktop-Version, die als Bezugspunkt für Crawling, Indexierung und Ranking dient. Inhalt, Links und strukturierte Daten, die auf dem Mobilgerät fehlen, drohen ignoriert zu werden.
Diese Wende, die anschließend über Jahre schrittweise ausgerollt wurde, macht das mobile Web zur Norm. Sie erzwingt die Inhaltsparität zwischen Mobil und Desktop und macht jede Strategie hinfällig, die die mobile Version zulasten der Information abspeckte.
Was ist zu tun
- Die Inhaltsparität zwischen mobiler und Desktop-Version sicherstellen (Text, Bilder, strukturierte Daten).
- Prüfen, dass Meta-Tags, Canonicals und die interne Verlinkung auf dem Mobilgerät identisch sind.
- Die Darstellung und Indexierung der mobilen Version über die URL-Prüftools kontrollieren.
Die mobile Version wird zur Referenz für das SEO. Jeder auf der mobilen Version fehlende Inhalt riskiert, nicht mehr berücksichtigt zu werden.